| Die Dominikanische Republik kann seit Jahren die meisten Urlauber unter allen Karibikstaaten verbuchen. Und für diesen Boom gibt es jede Menge guter Gründe. Die Autorin Gesine Froese erklärt zum Auftakt des Marco-Polo-Reiseführers Dominikanische Republik, dass das viel mit der Herzlichkeit und Flexibilität der Bewohner zu tun hat - und mit den zahlreichen geschichtlichen und landschaftlichen Höhepunkten der östlichen Inselhälfte von Hispaniola. Dagegen ist nichts einzuwenden.Wenn allerdings als weiteres Erfolgsrezept die spanische Sprache genannt wird - und zwar, weil -uns schon immer die Leichtigkeit des Seins im Süden, etwa in Spanien oder Italien- lockte, verschwimmen die Zusammenhänge. Ähnlich holprige Textpassagen finden sich im Laufe des Buches leider des Öfteren. Inkompetent wird es, wenn es heißt: -Selbst für Ihre Allgemeinbildung können Sie in diesem Land etwas tun (was durchaus nicht typisch für die Karibik ist).- Als ob es Reiseziele gäbe, bei denen wir tatsächlich nichts für unsere Allgemeinbildung tun könnten -- selbst wenn wir darunter nur Dominospiel, Merengue-Tanz oder Vodoo-Kult verstehen. |